Mentaler Frühjahrsputz! 3 Wege, um mentalen Ballast loszulassen  


Blogbeitrag vom 10.03.2021


Jedes Jahr aufs Neue ist der März für mich der perfekte Monat für den Frühjahrsputz – und zwar nicht nur in meiner Wohnung. Geht es dir auch so? Ich denke, dass der Frühling, der nun vor der Tür steht, uns immer wieder dazu einlädt, Altes loszulassen, um Neues beginnen zu können. Genau, wie auch die Blumen so langsam zu wachsen und zu blühen beginnen, sind auch wir nun aufgefordert, aus dem alljährlichen winterschlaf-ähnlichen Zustand aufzuwachen, um neue Wege zu gehen. Doch nur wer bereit ist, alten Ballast abzuwerfen, hat alle seine Kraft zur Verfügung, um voller Tatendrang nach vorn zu schauen und mutige Schritte zu gehen. Oftmals sind es unnötige Altlasten, von denen wir uns zumeist nur aus Bequemlichkeit nicht trennen, die uns aber daran hindern, unsere Energie gebündelt auf das zu lenken, was uns wirklich wichtig ist. Ich denke den Satz „Ja das wollte ich auch schon lange mal tun“, kennen wir alle nur zu gut. Daher teile ich drei Wege mit dir, um dich mental von Altlasten zu befreien, um energiegeladen in die hellen Monate des Jahres zu starten.

 

1.     Sortiere deine Kontakte im Smartphone aus

Ich denke, das kennen wir alle, dass die Kontaktliste im Smartphone regelrecht überquillt – und dass, obwohl wir tatsächlich nur mit einem Bruchteil der Kontakte regelmäßig Kontakt halten. Natürlich plädiere ich hier nicht dafür, dass du alle Adressen radikal löschst, die du nicht täglich anrufst. Es gibt immer bestimmte Telefonnummern und E-Mail-Adressen, die wir zwar nicht ständig benötigen, die aber für bestimmte Anlässe und Situationen hilfreich sind. Dennoch bin ich mir sicher, dass darüber hinaus noch so einige Kontakte in deiner Liste lauern, von denen du weißt, dass du sie nie wieder brauchst oder von denen du vielleicht sogar nicht einmal mehr weißt, wer dahinter steckt. Egal, wie lang deine Liste im Moment auch sein mag: nimm dir die Zeit, deine Kontakte zu sortieren und all diejenigen Adressen zu löschen, die du nicht ganz sicher noch benötigst. Und wo du dann schon einmal dabei bist: Prüfe direkt einmal ganz ehrlich, ob es möglicherweise sogar auch den ein oder anderen Kontakt gibt, den du bisher zwar regelmäßig genutzt hast, der dir aber offensichtlich nicht gut tut… Auch die bewusste Abgrenzung von Menschen, die dir deine Energie rauben, ist eine wichtige, wenn auch vermutlich die mutigste Weise, um Ballast abzuwerfen.

  

2.     Der Klassiker: der Kleiderschrank

Ja, ich weiß, dieser Tipp wird dir nicht neu sein. Und dennoch lasse ich es mir nicht nehmen, ihn dir noch einmal mitzugeben, denn in dieser Hinsicht haben wir alle unsere Leichen im Keller – oder vielmehr unsere Kleider, von denen wir uns warum auch immer nicht trennen wollen, obwohl wir sie ganz offensichtlich nie wieder brauchen werden. Hand aufs Herz: Fallen dir nicht auf Anhieb mindestens drei Kleidungsstücke ein, die seit Jahren ihren sicheren Platz im Schrank haben, ohne diesen Platz jemals verlassen zu haben? Erwischt ;-). Sicher, wenn du dich allein von diesen drei Kleidungsstücken trennen würdest (und ja, ich weiß, allein der Gedanke daran, diese Kleider aus dem Schrank zu verbannen, fühlt sich an, wie ein Stich ins Herz), wärst du zumindest schon einmal einen Schritt weiter. Doch ich möchte dich hier einladen, noch ein Stückchen tiefer in die Unterwelten deines Kleiderschrankes zu blicken, um noch eine Schippe auf den Altkleiderhaufen draufzulegen. Denn auch, wenn es komisch klingen mag: So richtig interessant wird das Ausmisten nämlich erst, wenn wir uns nicht mit den Kleidungsstücken befassen, an die du dich erinnerst, sondern mit denen, an die du dich nicht mehr so richtig erinnerst. Daher mein ultimativer Tipp zum Kleiderausmisten: Stelle dich mit einem Zettel und einem Stift vor deinen Kleiderschrank und schreibe innerhalb von 5 Minuten alle Kleidungsstücke auf, die die einfallen. Wenn die Zeit abgelaufen ist, vergleiche deine Liste mit den Kleidungsstücken, die tatsächlich in deinem Schrank sind. Und – du ahnst es schon – werfe alles raus, was nicht auf deinem Zettel steht. Ich verspreche dir, du wirst überrascht sein – und dein Kleiderschrank deutlich leerer 

  

3.     Suche aktiv das Gespräch

Obwohl dieser Punkt wohl kaum mit Frühjahrsputz in Verbindung gebracht wird, hat er mental wohl die größte Wirkung. So oft tragen wir alte Vorwürfe, unausgesprochene Bedürfnisse oder unterschwellige Konflikte mit uns herum, ohne proaktiv dafür zu sorgen, diese ein für alle Mal aus der Welt zu schaffen. Solange wir an alten Geschichten und Groll festhalten, stecken wir energetisch zu einem großen Teil in der Vergangenheit, also in einer Zeit, die wir nicht mehr ändern können. Egal ob der Grund für den Ärger schon Jahre oder erst ein paar Stunden her ist: die Vergangenheit wird sich nicht mehr ändern. Der einzige Weg, um zu verhindern, dass diese negative Energie aus der Vergangenheit auch deine Gegenwart und deine Zukunft verseucht, ist, dass du dir erlaubst, die Gründe für den Ärger aus der Welt zu schaffen oder, falls das nicht mehr möglich ist, Frieden damit zu schließen. Erst wenn du dir erlaubst, auszusprechen, was dich bewegt und dich Konflikten mutig stellst, anstatt dich auf ewig zu verstecken, gibst du dir selbst die Chance auf Ruhe und Frieden. Daher: Suche aktiv das Gespräch mit all den Menschen, mit denen die Beziehung aktuell schwierig ist. 



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